Kuhschelle

Kuhschelle

  • Wissenschaftlicher Name: Pulsatilla grandis
  • Erscheinungsbild: Frühlingsbote mit großen, blauvioletten Blüten mit zahlreichen gelben Staubblättern, die an Kuhglocken erinnern.
  • Weitere Merkmale: Blütenstiel aufrecht, etwa 10 cm hoch, zur Fruchtreife sich auf 40 - 50 cm verlängernd. Zerschlitzte Grundblätter in Rosette, die erst gegen Ende der Blütezeit (März/April) erscheinen. Gesamte Pflanze stark silbrig behaart.
  • Vorkommen: Mäßig häufig bis zerstreut vorkommend im pannonischen Gebiet auf kalkreichen Trockenrasen, in trockenen, lichten Föhrenwäldern.
  • Gefährdung/Schutz: Kuhschellen stehen unter Naturschutz! Ausgraben ist verboten und sinnlos, da die lange Wurzel abreisst und kaum nachwächst.
  • Verwendung: In der Homöopathie wird die Pflanze unter anderem gegen Migräne, Depressionen und Rheumatismus verwendet.
  • Wissenswertes: An sonnigen Tagen werden Blüten morgens geöffnet und nachmittags wieder geschlossen. Die Glockenblüten wirken dabei wie kleine Parabolspiegel, die die Sonnenwärme ins Blütenzentrum lenken und damit Insekten zum Aufwärmen einladen. Im Gebiet auch die Schwärzliche Kuhschelle (P. nigricans) anzutreffen.

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