Station 6 – Wohnung mit Ausblick

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Ruhig, sonnig und mit herrlichem Ausblick auf die Umgebung – allerdings Aufstieg ohne Lift! Die Felsgebiete des Unteren Kamptales sind ein Refugium für schwindelfreie Kletterkünstler, wärmeliebende Sonnenanbeter und Frischluftfanatiker!

Am Auffälligsten präsentieren sich die Felsfluren im Frühling, wenn das Felsen-Steinkraut seine gelben Farbtupfer auf die grauen Felsen zaubert. In den Nischen und Kanzeln der steinigen Landschaften ist jedoch das ganze Jahr über was los. Die Vegetation der Steilhänge ist geprägt von einer artenreichen und bunt blühenden Gemeinschaft von Arten der Trocken- und Halbtrockenrasen, von wärmeliebenden Säumen und Steppenwäldern. Berg-Sandglöckchen, Seegrünes Labkraut, Kuhschelle, Federgras, Blutroter Storchschnabel, Hirschwurz, Strauß-Margarite und Diptam – sie und viele mehr sind die Bewohner der „Beletage“ (frz. bel étage, das „schöne Geschoss“) des Kamptales.

Wo die Vegetation viel zu bieten hat, ist auch der Lebensraum für eine reichhaltige Tierwelt vorhanden. Die sonnig-warmen Hänge stellen für die heimischen Reptilien, wie die Smaragdeidechse ein wahres Eldorado dar. Ebenso profitiert die gesamte Kleintierwelt, von Schmetterlingen, Heuschrecken und Käfern bis zu Wildbienen, Spinnen und Schnecken von der wildnishaften Landschaft an den kaum berührten Steilhängen des Kamptales. Von der Vogelwelt soll hier nur einer stellvertretend herausgegriffen werden – der Uhu. Unsere größte einheimische Eulenart findet in den Felsnischen des Unteren Kamptales hervorragende Brutplätze, von denen aus nächtliche Beutezüge in die Offenlandschaften der Umgebung unternommen werden.

In den folgenden Boxen findest du nähere Informationen zu einer Auswahl an typischen Bewohnern der Felsregionen am Kamp.

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