Fischfauna

(c) T. Voeckler
(c) T. Voeckler

Die Errichtung der großen Speicherkraftwerke in Ottenstein, Dobra und Thurnberg Mitte des vorigen Jahrhunderts führte zu weitreichenden ökologischen Veränderungen. Durch Ablass der kalten Tiefenwässer der Stauseen kam es zu einer starken Veränderung des Temperaturregimes des Kamp. So werden erst wieder bei Stiefern jene Wassertemperaturen erreicht, mit denen der Kamp bei Zwettl in den obersten Speicher fließt. Der Kamp entspricht heute daher eher einem sommerkühlen bzw. winterwarmen Gewässer. Die Fischregion verschiebt sich in Richtung Äschen- und Forellenregion.

Bei den Untersuchungen der letzten Jahre konnten 40 Fischarten im Kamp festgestellt werden. Im Kampabschnitt des Naturparks Kamptal-Schönberg kann mit folgenden Arten gerechnet werden (gereiht in etwa nach der Häufigkeit des Vorkommens): Aitel, Gründling, Schneider, Bachschmerle, Barbe, Rotauge, Nase, Bachforelle, Laube, Hasel und Hecht.

In den folgenden Boxen findest du Artensteckbriefe für die wichtigsten Fischarten des Kamps im Gebiet.

 

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